Prevention Lab
Das Prevention Lab ist eine interdisziplinäre Plattform der Medizinischen Fakultät zum Transfer von Forschungsergebnissen aus den Bereichen Digitalisierung, Prävention und Gesundheitsförderung. Schwerpunkte sind die Früherkennung kardiovaskulärer Erkrankungen, personalisierte Diagnostik- und Präventionsangebote sowie digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs). Gründungsinteressierte erhalten Zugang zu moderner kardiovaskulärer Diagnostik und Bildgebung als Basis für die Entwicklung neuer digitaler Gesundheitsprodukte.
Das Prevention Lab steht Studierenden und Mitarbeitenden der OVGU aus Humanmedizin, Medizintechnik und Sportwissenschaft offen. Neben den aktuellen Forschungsschwerpunkten können auch eigene Ideen und Fragestellungen eingebracht und die Möglichkeiten des Labs für deren Weiterentwicklung genutzt werden.
Bei Interesse an einer Nutzung oder Zusammenarbeit ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail erwünscht.
Möglichkeiten und Ausstattung
Im Prevention Lab können Gründungsinteressierte medizinische Fragestellungen unter praxisnahen Bedingungen untersuchen, Daten erheben und erste digitale oder medizintechnische Anwendungen erproben. Dafür stehen unter anderem folgende Technologien und Verfahren zur Verfügung:
- Kardiovaskuläre Diagnostik & Bildgebung: Ultraschall, retinale Gefäßanalyse und Messung der Gefäßsteifigkeit
- Sportmedizinische Leistungsdiagnostik: Spiroergometrie, Bioimpedanzanalyse und EKG
- VR & AR: Technologien wie HoloLens und HTC Vive zur Entwicklung und Erprobung immersiver Anwendungen
- Prototyping & Datenauswertung: Labor- und IT-Infrastruktur für die Entwicklung, Erprobung und Auswertung neuer Ansätze
Das Angebot richtet sich insbesondere an Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende aus Humanmedizin, Medizintechnik und Sportwissenschaft, die aus wissenschaftlichen Erkenntnissen neue Präventions-, Diagnostik- oder digitale Gesundheitslösungen entwickeln möchten.
Projekte & Ideen
Im Prevention Lab entstehen aus aktuellen Forschungsprojekten konkrete Ideen für neue medizinische und digitale Anwendungen. Erste Ansätze kommen unter anderem aus dem Zentrum für Gefäßgesundheit und dem EFRE-Projekt DIKAP (Digitale kardiovaskuläre Prävention).
Aktuelle Projektideen sind beispielsweise:
- Telemedizinisches Monitoring bei Bluthochdruck: Entwicklung digitaler Lösungen, mit denen Gesundheitsdaten erfasst und für eine kontinuierliche Begleitung von Patientinnen und Patienten genutzt werden können.
- KI-gestützte Erkennung von Herzklappenerkrankungen: Erprobung von Verfahren, die mithilfe künstlicher Intelligenz medizinische Daten auswerten und die frühzeitige Erkennung von Erkrankungen unterstützen.
Da sich das Prevention Lab seit Juni 2026 im Aufbau befindet, sollen aus diesen und weiteren Forschungsansätzen künftig neue Präventions-, Diagnostik- und Gesundheitslösungen bis hin zu Gründungsideen entwickelt werden.


