News aus den Startups

Hugo-Junkers-Preis geht nach Magdeburg!

07.12.2017 -

Am 6. Dezember 2017 überreichte Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann, in der Nationalen Akademie der Wissenschaften – LEOPOLDINA – in Halle den Hugo-Junkers-Preis 2017. Den Preis in der Kategorie "Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung" erhielt neuraLIDE, bestehend aus Dr. rer. nat. Michael Lippert, Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl, Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar, Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt und Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert für das Projekt CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface.

Insgesamt erhielten fünfzehn Preisträger in fünf Kategorien Auszeichnungen für Innovationen, die Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt voran bringen. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 93.000 Euro wurden symbolisch von Prof. Dr. Willingmann an die Preisträger überreicht.

Preisträger 2017

 

NeuraLide erhielt den Preis für ihre Grundlagenforschung zum Thema "Elektrodenarray mit integrierten Lichtquellen für die Neuroprothetik". Dabei handelt es sich um neuartig, mikrotechnologisch hergestellte ECoG-MEA basierte, hybride Optroden, die die simultane, sowie elektrophysiologische Ableitung und optische Stimulationen kortikaler Neuronenpopulationen ermöglichen. Diese Ableitung der Gehirnaktivität und die dabei messbaren Muster zeigen, dass das Gehirn in funktional getrennte Bereiche geteilt ist. Durch gezielte Stimulation dieser Bereiche wird es in Zukunft möglich, Informationen über die Hörumgebung direkt ins Gehirn von tauben Menschen zu übertragen und so den verloren Sinn teilweise zu ersetzen. Perspektivisch kann dieses Funktionsprinzip auch bei anderen Krankheiten wie Blindheit und Querschnittslähmung Anwendung finden.

 

neuraLIDE mit dem 1. PlatzDas Team von neuraLIDE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben neuraLIDE gingen auch die Plätze 2 und 3 in dieser Kategorie an die Otto-von-Guericke-Universität:
Platz 2: Prof. Dr. Michael Friebe, Dr. Axel Boese, M.Sc. Ivan Maldonado, M.Sc. Ali Pashazadeh, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA) - Innovationstitel: SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel

Platz 3: Prof. Dr. Edmund P. Burte, Dr. Bodo Kalkofen, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie - Innovationstitel: Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen.

 

Weitere Bilder des Abends sind in der Bildergalerie zu finden:
(c) Christian Krutzger, Transfer- und Gründerzentrum:

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GreenTec Awards: Abstimmen für Kilenda!

05.12.2017 -

Unsere Ausgründung Kilenda ist für den GreenTec Award in der Kategorie Lifestyle nominiert und braucht jede Stimme, um die Auszeichnung nach Magdeburg zu holen!

Beim GreenTec Award werden die innovativsten und nachhaltigsten Produkte des Jahres ausgezeichnet. Vom 30. November 2017 bis 08. Januar 2018 kann jeder mit seinem Klick dazu beitragen, seinem favorisierten Unternehmen seine Stimme zu schenken. Einer von drei Finalisten pro Kategorie wird direkt über dieses Online-Voting bestimmt.

Mehr zum Wettbewerbsprozess.

 

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Hugo-Junkers-Preis: Nominierung für SciFlow

04.12.2017 -

Aus 81 vielversprechenden Projekten und Produkten aus dem ganzen Land Sachsen-Anhalt haben es 23 in die finale Runde geschafft. Darunter auch - neben anderen Projekten der Otto-von-Guericke-Universität - unsere Gründerteams SciFlow und neuraLide das am 6.12. nach Halle (Saale) eingeladen ist, um sich im Rahmen einer Begleitausstellung vorzustellen und anschließend hoffentlich den Sonderpreis in der Kategorie "Innovativstes Startup" mit nach Magdeburg bringt.

Die Jury des Hugo-Junkers-Preis besteht aus dem Vorsitzenden Prof. Dr. Mirko Peglow, (Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe), Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina), Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME)), Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS), Prof. Dr. Ingo Schellenberg, (Geschäftsführender Direktor des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt), Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau, (Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal), Michael Krüger, (Geschäftsführer GISA GmbH), Dr. Jan Alberti (Vorstand der bmp Ventures AG) sowie Dr. Franziska Krüger (Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung).

Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, wird am 6.12. den seit nunmehr 26 Jahren ausgelobten Innovationspreis in fünf Kategorien an jeweils drei Preisträger verleihen. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet und ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 90.000 EUR dotiert. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativstes Startup“ vergeben. Hier werden junge Unternehmen gesucht, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder die bestehenden Märkte verändern. 

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland.

 

Update 07.12.2017:

Hier geht's zu den Preisträgern!

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Crowdsweeper für ecodesign-Award nominiert

18.10.2017 -

Beim Bundespreis ecodesign ist im Jahr 2017 in der Kategorie "Nachwuchs" (für Studierende und Absolventen) ein Startup vom TUGZ nominiert. Crowdsweeper, von Linh Bùi Duy und Marcel Hansel ins Leben gerufen, arbeitet an einer autonomen Drohne für die humanitäre Minenräumung.

Die von Crowdsweeper entwickelte Drohne

 

Das Gründerteam entwickelt Systeme, um eine effizientere und zuverlässigere Detektion von Kampfmitteln zu gewährleisten. Der Kernaspekt dieser Systeme ist die Nutzung von Unmanned Aerial Vehicles (UAV), welche autonom ein Gebiet abfliegen und nach hinterlassenen Kampfmitteln absuchen können.

Langfristig sollen die Geräte von Crowdsweeper alle lebensgefährlichen Aufgaben der MinenräumerInnen übernehmen können. Das Projekt finanziert sich durch Patenschaften von Unternehmen und Privatpersonen. Die Paten finanzieren mit ihrem regelmäßigen Beitrag die Nutzung und erhalten über ein Onlineportal ein direktes Feedback über die Wirkung ihrer Spende.

 

Das Team von Crowdsweeper besteht aus: Marcel Hansel, Linh Bùi Duy, Tobias Gamm, Constantin Gehlken, Maurice Hensdiek, Johanne Niggemann, Christoph Owsianski, Fabian Pilz und Dennis Schlünzen von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

Ecodesign zeichnet Projekte aus, die dem Menschen und der Umwelt gleichermaßen von Nutzen sind und bei denen der gesamte Lebenszyklus eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Konzeptes berücksichtigt wird. Es handelt sich um einen Ehrenpreis. Der/die Gewinner der jeweiligen Kategorie erhalten das Recht damit zu werben. Ebenfalls werden die ausgezeichneten Beiträge öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Medien, in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises sowie in einer Wanderausstellung auf Messen und in Museen präsentiert. Die Gewinner/-innen des Nachwuchspreises - die Kategorie, in der auch Crowdsweeper nominiert ist - erhalten zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. Die Preisträger werden am 27. November 2017 bei der feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium verkündet.

weitere Informationen zum Wettbewerb

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neotiv erhält EXIST-Forschungstransfer-Unterstützung

25.09.2017 -

Ein großer Erfolg für das Gründungsteam von neotiv und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU): Seit August 2017 wird das Gründungsvorhaben des Startups durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer mit einem mittleren sechsstelligen Betrag unterstützt. Damit erhält das Team von neotiv die Möglichkeit neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Demenzforschung in ihre mobile Software zur Anwendung auf Smartphones und Tablets zu transferieren. So soll unter anderem ein digitaler Assistent zur Gedächtnis- und Demenzvorsorge im Alltag entwickelt werden.

„Wir möchten mittelfristig die Früherkennung von Alzheimer Demenz verbessern und zukünftig eine optimale Therapiekontrolle ermöglichen. Dabei ist uns der wissenschaftliche Ansatz besonders wichtig. Die Ergebnisse internationaler Studien, an denen wir beteiligt sind, werden daher in die Entwicklung nutzerfreundlicher und technisch ausgereifter Apps fließen“, so Chris Rehse, Gründer und Geschäftsführer der neotiv GmbH.

Weitere Unterstützung kommt vom Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ) der Universität, welches neotiv schon in vorhergegangen Förderungen (ego.-Gründungstransfer) operativ unterstützt hat, beispielsweise bei der nutzernahen Produktentwicklung und bei der Vernetzung mit anderen Startups, sowie mit Partnern aus der Industrie und potentiellen Investoren. Zudem wird neotiv durch den renommierten Flying Health Inkubator in Berlin begleitet. Flying Health verhilft innovativen digital health Startups dabei sich im Gesundheitssystem nachhaltig zu platzieren.

Wir gratulieren neotiv zum EXIST-Forschungstransfer, sowie zur offiziellen Eintragung ins Handelsregister und damit auch zur Gründung am 21. September 2017, dem Welt-Alzheimertag. Wie passend! 

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Letzte Änderung: 12.04.2018 - Ansprechpartner:

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