News aus dem TUGZ

Olaf Meister zu Besuch im TUGZ

23.09.2017 -

Was brauchen Gründer in Magdeburg? Und was können Politik und die Universität dafür tun? Wie steht es um die Gründerkultur allgemein in Magdeburg?

Diese und viele weitere Fragen wurden mit Olaf Meister, Landtagsabgeordneter (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) in einem Austausch bei uns im Transfer- und Gründerzentrum besprochen.

Olaf Meister meint, dass die Politik von den Schwierigkeiten von Gründern weiß und Hindernisse verringern möchte, damit es Gründern so einfach wie möglich gemacht wird. Ziel sollte es sein, eine gründungsfreundliche Kultur zu schaffen.

Das sehen wir natürlich ganz genau so und haben ihm dafür einige Impulse mit auf den Weg gegeben.

Olaf Meister beim TUGZ

 

Foto: (c) Transfer- und Gründerzentrum

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Mit Gründerzeit - Praxis der Gründung startet das TUGZ eine neue Veranstaltungsreihe

26.09.2017 -

Gründerzeit

Ab dem Wintersemester 2017/18 startet eine neue Veranstaltungsreihe vom Transfer- und Gründerzentrum: Gründerzeit - Gründung in der Praxis.

Beginnend ab Mittwoch, 25.10.2017 um 17 Uhr laden wir wöchentlich Referenten aus Universität und Wirtschaft ein, die euch auf die wichtigsten praktischen Meilensteine einer Gründung vorbereiten und Hilfestellungen und Lösungsvorschläge für die typischen Herausforderungen und Anfangshürden bieten.

Basierend auf den Wünschen der Gründer und Gründerinnen konzentriert sich diese Veranstaltungsreihe hauptsächlich auf Fragen, die sich im Anschluss an die Entwicklung einer Geschäftsidee stellen, wenn es um die tatsächliche Gründung des eigenen Unternehmens geht. Jede Veranstaltung behandelt einem anderen thematischen Schwerpunkt:

  • Wie mache ich aus meiner Idee ein funktionsfähiges Produkt?
  • Wie finde ich meine Nische auf dem Markt?
  • Wer hilft mir bei der Finanzierung meines Vorhabens?
  • Wie finde ich den Weg durch den Behörden-Dschungel?
  • Welche rechtlichen Unsicherheiten gibt es und muss ich meine Idee schützen?
  • Welche Marketinginstrumente helfen mir bei meinem Gründugsvorhaben?
  • Wie behalte ich bei den Anforderungen des Finanzamts den Durchblick?

Aber auch gründungsspezifische Soft Skills sollen nicht zu kurz kommen. So könnt ihr euch auf Inhalte zu Networking-Kompetenz, Zeitmanagment und Business-Etikette freuen, die euren (zukünftigen) Geschäftsalltag erleichtern. 

Nach den circa zweistündigen Vorträgen gibt es wie immer die Möglichkeit bei einem lockeren Get-together mit den Coaches eure offenen Fragen zu klären.

Die genauen Termine der kostenlosen Ringvorlesung könnt hier einsehen und euch auch gleich einen der Plätze sichern.

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Workshop Startup Engineering am Max-Planck-Institut

11.09.2017 -

Am 23.08.2017 führte Stefan Knoll vom Projektteam TUGZ Founders einen Workshop zum Thema "Idea Engineering: Introduction to the Lean Startup" durch. Doktoranten und Post-Docs des Max-Planck-Instituts und der Otto-von-Guericke-Universität erhielten eine erste Einführung in die Welt der Start-Ups und in die von Eric Ries entwickelte Lean Startup Methodology.

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Ob eine Gründerpersönlichkeit in ihnen schlummert, konnten die Teilnehmer in einem Persönlichkeitstest erkunden, bevor es dann zum Netzwerken bei einem gemeinsamen Lunch ging.

Im weiteren Verlauf wurde dann viele Gemeinsamkeiten zwischen Startups und Forschungseinrichtungen festgestellt: So sollte - wie in der Wissenschaft - jede Aktivität eines Startups als Experiment betrachtet werden, beginnend mit einer formulierten Hypothese. Diese muss jedoch so schnell wie möglich in Fakten umgesetzt werden.

ChrisR-Workshop_MPI-9194ChrisR-Workshop_MPI-9207Um dieses Vorgehen zu Verinnerlichen, wurde auf der Basis von Graham Hortons "Founders Playbook" eine Plausabilitätsprüfung einer fiktiven Geschäftsidee durchgeführt. Des Weiteren wurde ein Geschäftsmodell nach dem von Alexander Osterwalder entwickelten Business Modell Canvas erstellt.

Der Workshop endete mit einem Gastvortrag von Dr. Kluge vom Max-Planck-Innovation über die Anmeldung und Verwertung von Patenten am Max-Planck-Institut.

Wir Danken allen Teilnehmern für ihre aktive Teilnahme und die vielen kreativen Geschäftsideen.

 

Fotos: (c) Chris Rößler, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Bundesministerin Johanna Wanka im Gespräch mit Gründerteams

31.08.2017 -

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, besuchte am 29. August 2017 die Hochschule Magdeburg-Stendal auf dem Campus Magdeburg, um sich über ausgewählte Gründerprojekte der Hochschule und der Otto-von-Guericke-Universität zu informieren. Es nahmen neben Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beider Hochschulen auch Landtagsabgeordnete sowie der Bundestagsabgeordnete Tino Sorge teil. 

Gruppenfoto mit Johanna Wanka (c) MatthiasPiekacz, HS Magdeburg-Stendal

Bei den Gesprächen und Diskussionsrunden ging es unter anderem um die Schwierigkeiten von Startups wie z.B. bürokratische Hemmnisse und Finanzierungsprobleme. Die Gründerteams bzw. der jeweilige Vertreter des Teams, präsentierten ihre Ideen und Erkenntnisse und erhielten tolles Feedback der Bundesministerin. Diese lobte beide Ideen und wünschte viel Erfolg für die Zukunft.
Auch im Anschluss wurde noch sehr ausgiebig mit den Startups diskutiert und beide Teams konnten viel Input mitnehmen.

Präsentation von Janna Marie Heyen (c) Matthias Piekacz; HS Magdeburg-StendalFrau Janna Marie Heyen entwickelt an der OVGU Magdeburg wissenschaftlich fundierte, appbasierte Angebote für Menschen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen, beispielsweise für Opfer von sexualisierter Gewalt. Damit kann die qualifizierte Unterstützung von betroffenen Personen im Vorfeld von notwendigen psychotherapeutischen Angeboten ermöglicht werden und insbesondere akuter Handlungsbedarf für PTSB-Opfer durch ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren aufgezeigt werden.

 

Präsentation von Linh Bui Duy (c) Matthias Piekacz; HS Magdeburg-Stendal

 

 

Desweiteren stellte Herr Linh Bui Duy das Projekt „Crowdsweeper“ vor. Das Gründerteam entwickelt eine sensorbestückte Drohne, die Landminen (und andere Kampfmittel) in ehemaligen Kriegsgebieten aus der Luft aufspüren können und dann markieren bzw. gefahrlos sprengen können. Dabei ist das Bedienpersonal nicht, wie jetzt, einer Gefährdung ausgesetzt, da die Drohne weiträumig ferngesteuert arbeitet.

 

 

 

 

 

 

Fotos: (c) Matthias Piekacz, HS Magdeburg-Stendal

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TUGZ erweitert Workshop-Angebot um praktische Tools und Anwendungen

25.07.2017 -

Egal, ob es um die Erstellung von Flyern oder Anzeigen geht, on- und offline sind diese Kommunikationsmittel immer noch von großem Wert. Doch Vereine, soziale Projekte und Startups können sich nur selten hochpreisige Lizenzen für Grafik- und Layout-Software leisten. Daher hat Björn Rompe vom Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ) in einer neuen Workshopreihe  zu diesem Zweck Open Source Programme in einem Live-Tutorial vorgestellt. Er erklärte das Zusammenspiel von Gimp, Inkscape sowie Scribus und leitete die Teilnehmenden an, exemplarisch mit Hilfe von bereit gestellten Vorlagen einen kleinen Flyer zu erstellen.

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Die Teilnehmer konnten aus dem Workshop vieles für ihren Arbeitalltag mitnehmen, sodass in Zukunft eine aufbauende Workshop-Reihe geplant ist, dann eventuell auf einzelne Programme spezialisiert. Die hohe Nachfrage zeigt, dass auch aus Sicht der Studierenden und Mitarbeiter großes Interesse besteht und viele die Grundkenntnisse mit kostenfreien Programmen zu arbeiten, erwerben möchten.

Der Weg bis zum eigenen FlyerWie greifen die Programme ineinander?

Eine weitere regelmäßige Veranstaltung im Rahmen der Vorstellung und Anwendung von Open Source Software ist der Workshop von Sebastian Hichert aus dem FabLab. Er bietet einen Grundlagen-Workshop zur Open Soure 3D-Druck-Technik an.

Fotos: Christian Rößler/Transfer- und Gründerzentrum

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Abschlussveranstaltung der Startup School

24.07.2017 -

Mit Beginn des Semesters fand im Sommer die zweite Ausgabe der Startup School statt - nach dem Erfolg der ersten Veranstaltungsreihe musste daran natürlich angeknüpft werden. 

ChrisR-TUGZ-Startup_School-7684_webWöchentlich wurden den Studierenden und allen anderen TeilnehmerInnen Werkzeuge zur eigenen Unternehmensgründung an die Hand gegeben. Anhand des Founder's Playbook erarbeiteten die angehenden GründerInnen die ersten drei Phasen auf dem Weg zum erfolgreichen Geschäftsmodell. 

Parallel zur Startup School fand ab Ende Juni alle zwei Wochen die International Startup School (ISS) statt, um auch internationale Studierende in der Gründungsvorbereitung zu unterstützen.

Im Rahmen der letzten Veranstaltung der Startup School in diesem Semester konnten fleißige Teilnehmende vergangenen Freitag die abschließenden Zertifikate entgegen nehmen. Voraussetzung dafür war die Teilnahme an mindestens der Hälfte der wöchentlichen Veranstaltungen.

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Insgesamt haben im Sommersemester 63 Studierende die Formate des Transfer- und Gründerzentrums (TUGZ) wahrgenommen, davon 40 die Startup School und 23 die International Startup School. Nicht nur Teams, die schon an einer Idee arbeiten, waren mit von der Partie, sondern auch viele TeilnehmerInnen, die Gründen als Karrierealternative zu einem Angestelltenverhältnis ins Auge fassen und prinzipiell Gründungsinteresse besitzen.

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Die Teilnehmenden lobten besonders die Interaktivität der Workshops im Rahmen der Startup School. Auch der Austausch mit Gleichgesinnten sowie die Teamarbeit wurden hervorgehoben. Insbesondere die praxisnahe Arbeit mit Beispielen ermöglichte es, die Inhalte der Workshops und die vorgestellten Werkzeuge gut zu verinnerlichen, um diese auch selbst anwenden zu können. Die angehenden GründerInnen erhielten auch Feedback der Gruppe und vom Team des TUGZ, dass für viele sehr hilfreich war.

Abschließend war auch die Sommersemesterausgabe der Startup School und der International Startup School ein voller Erfolg und wir freuen uns schon, wenn es ab Oktober wieder los geht! Bis dahin lassen wir uns wieder einiges Neues einfallen um die Gründungsvorbereitungen noch besser zu unterstützen.

Fotos: Christian Rößler/Transfer- und Gründerzentrum

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Studierende präsentieren Konzeptstudie für das Hausboot der Zukunft

10.07.2017 -

 Ein Vorzeigeprojekt, das die ideale Vernetzung zwischen Universität und Wirtschaft verdeutlicht, wurde am Freitag, 07.07.2017 offiziell abgeschlossen und präsentiert. Studierende des Studiengangs Integrated Design Engineering der Otto-von-Guericke Universität haben mit der Magdeburger Werft "Haus & Boot Manufaktur - A. Becker & R. Naumann GbR" ein neues, erlebnisorientiertes Hausboot mit innovativem Design entwickelt, das auch tatsächlich bald in Produktion gehen wird.

Studierende der Uni Magdeburg präsentieren die Projektergebnisse (c) BKokoschko

Neben Markt- und Wirtschaftsanalysen, CAD-Modellen, fotorealistischen Renderings und Plänen für die Inneneinrichtung des Hausbootes, fertigten die Studierenden ein detailliertes Designmodell an. Das Modell Beluga war der Entwurf, welcher vorgestellt wurde und mit dem die Manufaktur in Produktion gehen wird. Es gibt auf dem Schiff eine Schlafkabine für zwei Personen, die mit einem Panoramafenster am Heck ausgestattet ist, sowie ein großes Sonnendeck mit einer fest installierten Sonnenliege über der Schlafkabine. Eine Neuheit wird der integrierte Basketballkorb sein, um besonders den Aspekt Hobby & Freizeit mehr anzusprechen. Weitere Idee ist es, eine Befestigung für eine Angel zu integrieren und Platz zu schaffen für ein aufblasbares Boot oder Klappfahrräder. Dennis Schlünzen berichtet: „Und dann gibt es da noch das Tablet." Damit werden Gewässerkarten und Tutorials, zum Beispiel zum Ab- und Anlegen oder zu Schleusenfahren, zur Verfügung gestellt. „Das ist gerade für die gut, die bei der Einweisung nicht aufgepasst haben“, sagt der Student.

 

Besichtigung der Werft © Harald Krieg/Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dem Projekt vorraus wurde die Fallstudie "hausBOOT" durchgeführt, eine von zehn unterschiedlichen Fallstudien für regionale Unternehmen, die im Rahmen des Forschungsprojektes SMART aus Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung finanziert und organisiert werden. SMART steht dabei für Science-to-Market-Accelerators for Regional Transfer.

Im Verlauf der nächsten drei Jahre sollen Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten im Rahmen dieser Studien belastbar herausfinden, welches Umfeld Klein-und Mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt benötigen, um erfolgreich neue Produkte zu entwickeln und auf welche Weise regionale Forschungseinrichtungen dieses Umfeld positiv beeinflussen können. Im besten Fall münden die Ergebnisse und Ableitungen der Studien konkret in der Entwicklung neuer Produkte. Zusätzlicher Nutzen für die beteiligten Unternehmen: Die transparente Aufarbeitung der Fallstudien macht deutlich, wie universitäre Produktentwicklungsarbeit läuft. So sollen Kommunikationsbarrieren abgebaut und die Vorteile von Kooperation zwischen regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen beworben werden.

 

Studierende des Forschungsprojektes © Harald Krieg/Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Das Projekt zeigt, wie erfolgreich die Universität mit Wirtschaftspartnern zusammenarbeitet. Bereits seit einigen Jahren wird der Masterstudiengang Integrated Design Engineering vom Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik angeboten, um Studierende mit namhaften internationalen Unternehmen aus der Industrie in Kontakt zu bringen und so ihr theoretisches Wissen in der Praxis angewendet werden kann. Die Unternehmen profitieren dagegen von den jungen, motivierten Nachwuchsfachkräften, die neue, kreative Ansätze und Ideen einbringen.

Projektteam (c) Harald Krieg
Beim Projekt hausBOOT arbeiteten Studierende unterschiedlicher Fachbereiche mit: die Studierenden des Masterstudiengangs Integrated Design Engineering wurden von angehenden Akademikern aus den Fachbereichen Sport und Technik sowie der Betriebswirtschaftslehre unterstützt. Insgesamt bestand das Team des IDE-Projektes aus den folgenden TeilnehmerInnen: Lynn Bornholdt, Margarete Ehrhorn, Elena Herzen, Fan Hu, Kathleen Koziolek, Andreas Kraft, Leonie Kröl, Johanna Petzold, Kim-Eyleen Röhrs, Marina Savateeva, Dennis Schlünzen, Johannes Theuer, Torben-Dean Weisspflug, Caroline Ziesmann.

Bildmaterial (Bild 1):     © B. Bokoschko / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Bildmaterial (Bild 2-4): © Harald Krieg / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Nadine von UCDplus bei der Lunch Lecture

05.07.2017 -

Auf die Frage "Wie verbinde ich das Notwenige mit dem Nützlichen" gibt die Lunch Lecture des Transfer- und Gründerzentrums (TUGZ) die passende Antwort. In entspannter Atmosphäre - parallel zum Mittagessen - kommen GründerInnen mit ExpertInnen verschiedener Themenbereiche aus der Wirtschaft ungezwungen ins Gespräch und können ihre Fachfragen loswerden. 

Dieses Mal durften wir Nadine Kempe, Projektmanagerin bei UCDplus zum Lunch begrüßen. Nadine managed große Softwareprojekte; ihre Kernkompetenz liegt im technischen Projektmanagment. Zu diesen Themen betreut sie große Kundenprojekte, gibt Kurse und hält Vorträge. Auch hat sie bisher schon zwei Gründerteams des TUGZ mit Rat und Tat zur Seite gestanden. 

Hungrige Gründer beim Lunch - Foto: Christian Rößler/TUGZ    Nadine im Gespräch mit Gründern - Foto: Christian Rößler/TUGZ

Nicht nur die GründerInnen löcherten sie heute mit Fragen, auch wir wollten Nadine besser kennenlernen und konnten ihr im Gespräch einge Tipps in Hinblick auf smartes Projektmanagement entlocken: 

Nadine Kempe von UCDplus - Foto: Christian Rößler/TUGZ

Hallo Nadine, du bist Projektmanagerin bei UCDplus. Was ist dort deine Aufgabe und wie kannst du unseren GründerInnen helfen?

Ich bin für die Weiterentwicklung und den methodischen Ausbau des technischen Projektmanagements zuständig. Ich begebe mich also auf die Suche nach aktuellen Trends und Themen, die wir in unsere Prozesse implementieren können. Am Ende ist es für mich immer das Wichtigste, Projekte pünktlich, im Budget und zur vollen Kundenzufriedenheit zu bearbeiten. Dabei bedingt das eine natürlich das andere. Und das ist es auch, was ich den Startups vermitteln möchte. Was zählt ist das Ergebnis und ich kann ihnen helfen, die Prozesse entsprechend zu justieren.

Hättest du selbst auch Interesse zu gründen?

Irgendwann vielleicht schon. Momentan gibt mir meine Tätigkeit aber so viele Freiheiten und Spielräume, dass ich mich voll entfalten kann.

Welche sind deine Top-3-Tipps an unsere GründerInnen für smartes Projektmanagement?

Eine spannende Frage! Ganz kurz und knapp:

  1. Weniger ist mehr: Seid nicht software-verliebt und verlasst euch nicht auf vermeintliche "fancy" Tools. Für den Anfang tun es auch eine Listen.
  2. Macht euch einen groben Plan egal ob es um Ziele, Prozesse oder etwas anderes geht. Es ist besser einen Plan zu haben und diesen neu zu justieren als sich komplett zu verlieren. 
  3. Habt Spaß bei dem was ihr tut!

 

Du hast durch deinen Job viel Erfahrung mit großem Kundenprojekten. Was empfiehlst du unseren Gründern im Umgang mit Kunden?

Stellt euch unbedingt auf eure Kunden ein!

  1. Das bedeutet konkret: Bereitet euch umfassend auf Meetings vor, setzt euch im Vorfeld mit eurem Ansprechpartner auseinander. Ist er Entscheider oder kann er mir Türen öffnen?
  2. Definiert Ziele für eure Termine, Gespräche, etc. Was wollt ihr am Ende erreicht haben?
  3. Passt euch an eure Kunden an: Auch wenn ihr gerne alles per E-Mail erledigt, möchte euer Gegenüber vielleicht lieber telefonieren?! Der Kunde bestimmt die Werkzeuge. Das heißt natürlich nicht, dass Besprochenens nicht im Nachgang auch schriftlich beispielweise per Mail festgehalten werden sollte. Das liegt dann in eurer Verantwortung alle Schritte transparent zu dokumentieren. 

 

Die Lunch Lecture ist eine regelmäßige Veranstaltung, bei der bereits zwei weitere Mentoren zu Gast waren: Eröffnet wurde die Reihe mit Steffen Jany, der zum Thema "Virales Marketing / Social Media Marketing" Rede und Antwort stand.  Danach konnten wir Katharina Bünger gewinnen, die Expertin auf dem Gebiet "App Design und Usability" ist.

Fotos: Christian Rößler/Transfer- und Gründerzentrum

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Letzte Änderung: 12.04.2018 - Ansprechpartner:

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