Gründerportrait Rowcycle

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Mit wem habe ich es hier zu tun? Stellt euch und euer Angebot doch bitte kurz vor.

Wir sind Michael Schmidtler und Henrik Pahlitzsch, beide ehemalige Leistungsruderer beim Regensburger Ruderverein, weshalb die Idee des Rowcycles für uns auf der Hand lag. Michael studierte Maschinenbau mit der Vertiefung Fahrzeugtechnik im Master. Ich habe Sport und Technik hier in Magdeburg studiert, weshalb es mich so fernab der Heimat verschlagen hat, da dieser Studiengang einzigartig ist. Momentan stecke ich mitten im Master Integrated Design Engineering.

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Das Rowcycle ist – wie der Name schon sagt – eine Kombination aus einem Ruderboot und einem Fahrrad. Durch die effektive Ganzkörperbewegung des Ruderns bewegt man sich vorwärts, und zwar auf der Straße. Im Grunde kann man sich das Rowcycle wie ein Ruderergometer aus dem Fitnessstudio auf drei Rädern vorstellen. Nur dass der Spaßfaktor um einiges größer ist!

 

 

 

Aber da seid ihr doch nicht die Ersten…!

Vor allem Ruderer kommen häufig auf uns zu und meinen: „So etwas habe ich mir schon vor 20 Jahren einmal ausgedacht!“ Natürlich, so weit hergeholt ist die Idee nicht, vor allem wenn man Ruderer ist und im Winter stundenlang auf dem Ruderergometer gegen die gleiche graue Wand starrt. Aber UMGESETZT hat es trotzdem noch keiner so richtig. Es gibt zwar Fahrräder, bei denen neben den Beinen auch die Arme eingesetzt werden, allerdings bleibt die Rumpfmuskulatur außen vor. Wenn man „rowcyclen“ geht, werden neben Armen und Beinen auch die Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert, also ein Ganzkörpertrainingsgerät in der Natur.

 

Was war bisher eure größte Herausforderung?

Die Vermarktung. Man hört es immer wieder, dass sich ein Produkt nur über das Marketing verkauft, und das merken wir jetzt auch. Wir haben ein tolles Produkt auf die Beine gestellt, jetzt stehen wir aber vor der Herausforderung, auf dem Markt wahrgenommen zu werden.

Rowcycle Beach and Boat Messe

Wie geht’s denn derzeit voran mit eurem Vorhaben?

Ausgezeichnet! Wir stecken gerade mitten in der nächsten Kleinserienproduktion und können in Kürze die bereits bestellten Rowcycles ausliefern.

Rowcycle_001Warum verfolgt ihr eure Gründung in Magdeburg? Was verbindet euch mit der Stadt?

Durch mein Studium bin ich nach Magdeburg gekommen. Momentan ist Magdeburg noch eine Zweigstelle neben Regensburg, was rein aus geografischer Sicht Sinn macht. Jeder potentielle Käufer möchte davor natürlich eine Probefahrt machen, und da bieten sich zwei in Deutschland verteilte Standorte an. In Magdeburg zu Gründen bedeutet, dass sich jede Menge neuer Möglichkeiten für uns erschließen. Sei es finanziell oder in Sachen Know How, Sachsen-Anhalt ist nun mal ein Start-Up Eldorado.

Hand aufs Herz - Wie werdet ihr zum nächsten Unicorn Business oder sehen wir euch demnächst auf der FuckUp Night?

Wir haben viel Wert darauf gelegt, ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt Made in Germany zu entwickeln. Vor allem wenn ich selber mit dem Rowcycle trainiere merke ich, wie es die Leute polarisiert und anlockt. Das ist das Schöne daran: Man kommt sich nicht vor wie ein ungebetener Staubsaugervertreter. Die Leute kommen auf einen zu und möchten mehr erfahren. Das Rowcycle spricht für sich und mit der richtigen Vermarktung geht’s steil bergauf! – was Dank 8 Gang Schaltung kein Problem ist ;)

 

Wie kann euch das Transfer- und Gründerzentrum bisher bei eurem Vorhaben unterstützen?

Allgemein konnte uns das TUGZ bei der strukturierten Planung helfen und wertvolle Kontakte vermitteln. Konkret war das TUGZ vor allem bei der professionellen Umsetzung von Messen und anderen Events eine große Hilfe.

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Euer Rat an andere GründerInnen…?

Geht auf die Leute zu, denn unverhofft kommt oft! Mich erstaunt es jedes Mal aufs Neue, wie oft wir über zufällige Bekanntschaften an wertvolle Tipps oder interessante Kontakte gelangen.

 

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Welcher Typ bist du? ENTWEDER „Kajak auf der Elbe“ ODER „Volleyball im Stadtpark“?

Ich bin vom Typ her Raupe Nimmersatt. Daher: Warum nicht beides haben? Ist zwar bisschen stressiger, bringt aber dafür umso mehr Spaß. Ich möchte immer so viel wie möglich mitnehmen. Mit dem Kajak schön die Elbe langschippern und anschließend mit ein paar Freunden bewaffnet mit Grill beachen gehen.

 


Bildquellen:
Henrik Pahlitzsch, Rowcycle

Letzte Änderung: 09.04.2018 - Ansprechpartner:

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